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Kinder haben ein Recht auf Beteiligung

Wir wollen ein Weg gehen, die Bedürfnisse der Kinder ernst zu nehmen, Erfahrungsräume gestalten, ohne die Verantwortung der Erwachsenen abzugeben. Damit werden Selbstvertrauen, Konfliktfähigkeit, Resilienz und viele weitere soziale Komptenzen bei den Kindern gefördert. Die Kinder lernen Demokratieverständnis und entwickeln ein gesundes Miteinander. Sie lernen ihre Wünsche und Interesssen zu vertreten und auf faire Weise auszuhandeln.

Hierzu brauchen die Kinder entsprechende Beteiligungsformen und eine Begleitung durch Erwachsene.

Wenn Kinder frühzeitig beteiligt werden, wenn ihre Meinung gefragt ist, sie sich einbringen können, lernen sie auch andere Ideen zu respektieren und Rücksicht zu nehmen. Uns geht es dabei nicht darum, den Kindern alle Wünsche zu erfüllen, sondern gemeinsam Lösungen zu finden. Auch unsere Kinder müssen immer wieder lernen mit der "neuen Macht" umzugehen. Dazu brauchen sie unsere Unterstützung und unsere Hilfe.

Es gibt in unserer Einrichung bestehende Gesprächsregeln, die immer neu gepflegt werden müssen. Besonders im Hinblick auf die Schule, werden die Gesprächsregeln in der Vorschule geübt.

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Im Umgang mit den anderen Kindern erleben die Kinder gleichwürdige Verhandlungspartner. Ich werde angehört, meine Meinung ist wichtig, ich darf aussprechen, andere Kinder haben auch Rechte. Sie lernen ihre Anliegen zu vertreten, zu äußern und merken auch, dass man mit der eigenen Meinungsäußerung etwas bewirken kann. Dabei erfahren sie, ihre Anliegen sprachlich zu formulieren, für neue Rechte "zu streiten" und Verantwortung für Entscheidungen zu tragen.

Demokratie lernt man beim Tun, muss man vorleben und leben. Dazu braucht es Möglichkeiten und ein gleichwürdiges Gegenüber.

In unserer Einrichtung nehmen wir:

  • Die Bedürfnisse, Anliegen und Themen der Kinder ernst
  • Jeder Einzelne wird wertgeschätzt, wir gehen wertschätzend miteinander um
  • Wir schaffen eine Atmosphäre und geben den Kindern Raum, ihre Wünsche, Ideen und Beschwerden einzubringen
  • Im Morgenkreis und bei pädagogischen Angeboten gibt es bestehende Gesprächregeln - abwarten bis ich dran komme - zuhören - aussprechen lassen - ernst nehmen
  • In Kinderkonferenzen können Ideen und Wünsche eingebracht werden
  • Die Beschwerden der Kinder werden ernst genommen und angehört - Beschwerdestunde im Büro bei der Leitung
  • Lösungen werden gemeinsam erarbeitet und umgesetzt
  • Meinungen zu Projekten, Raumgestaltung, Frühstückswünsche werden einbezogen
  • Wir respektieren, wenn sich ein Kind nicht an einer Abstimmung beteiligt

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Partzipation macht stark

Unsere Kinder lernen eigene Lösungsstrategien und entwickeln ein Verständnis sich selbst zu helfen und sich für andere einzusetzen. Im immerwährenden Prozess erleben die Kinder, dass ihre Vorschläge ernst genommen werden und können selbst neue Anforderungen bewältigen.

Auch "falsche" Wege führen zum Ziel. Durch Fehler lernen die Kinder, mit Konflikten und Problemen umzugehen und neue konstruktive Lösungsmöglichkeiten zu finden. Sie lernen auch, Konflikte fair auszutragen und nicht zu verdrängen. So können schwierige Lebensituationen und Belastungen bewältigt werden. Dies alles ist Grundlage für eine positive Entwicklung, seelische Gesundheit, Stabilität und Wohlbefinden. Unsere Kinder sollen zu verantwortungsbewussten, einfühlsamen, respektvollen und toleranten Menschen heranwachsen.

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