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Am Montagabend, 13.5.2019 fand in unserer Einrichtung ein Elternabend zum Umgang mit Medien statt. Alle Familien finden es sicherlich wichtig, sich sicher und verantwortungsvoll in der digitalen Welt zu bewegen.

Unser Elternabend begann mit dem Satz: „Das Fernsehen blöd macht?…Nö, hab ich noch nix gemerkt!“ 26 Familien waren unserer Einladung gefolgt und lauschten interessiert den Ausführungen unseres Referenten Andreas Dederich.  Er ist  Ergotherapeut und systemischer Familienberater mit Spezialisierung auf die Behandlung von Kindern aus Würzburg.   

Herr Dederich machte die Zuhörer sensibel für das Thema, auch mit provokanten Aussagen wie der Neuesten von der designierten Staatsministerin für Digitales, Dorothee Bär. Laut ihrer Aussage ist „Programmieren so wichtig wie Lesen und Schreiben“ und sollte deshalb „bereits in der Grundschule gelernt werden“. Aber auch verschiedene anerkannte Studien wie die „KIM-Studie“ (Kindheit, Internet, Medien) vom Medienpädagogischen Forschungsverbund, einer Basisstudie zum Medienumgang 6- bis 13-Jähriger in Deutschland, bzw. für 12- 19- Jährige die „JIM-Studie“, zeigten sehr deutlich, wie es tatsächlich um das Medienverhalten der Kinder heute steht.

Für Andreas Dederich steht fest, dass ein geregelter Umgang mit den verschiedenen Medien unumgänglich ist. Er wolle auch niemanden "erziehen" an diesem Abend, sondern aufmerksam machen, dass ein ungezügelter Medienkonsum verschiedenste körperliche und seelische Defizite nach sich ziehen kann. Die Eltern haben es in der Hand, den Zeitpunkt zu bestimmen, wann verschiedenste Medien eingesetzt werden.

Kinder im Kindergarten- und Schulalter schaffen sich gerade erst ihr eigenes Bild von der Realität, wenn sie dann ständig Handlungsmustern aus fiktiven Filmen ausgesetzt sind, so laufen sie Gefahr, sich falsche Realitäten zu schaffen. Herr Dederich kann auch keine allgemein gültigen Regeln geben, die immer funktionieren. Die Eltern sollten jedoch auf ihr Bauchgefühl vertrauen, wenn sie eine Sache absolut nicht gut finden, dann sollten sie dem Drängen ihrer Kinder nicht nachgeben. Feste Zeiten seien sehr sinnvoll, gemeinsam eine Programmauswahl treffen, zusammen über das Gesehene sprechen und nachfragen.

Ein sehr spannender, interessanter Abend, der uns gleichzeitig zum Nachdenken anregte. Wie gehe ich selbst mit den neuen Medien um, welche Vorbildfunktion möchte ich übernehmen für eine gesunde Entwicklung der Kinder.

 

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