Das Gesetz §8a SGB VIII regelt den Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung. In Zusammenarbeit mit dem Träger hat unsere Einrichtung ein eigenes Schutzkonzept entwickelt, welches schriftlich verankert ist. Es gelten Rahmenbedingungen für unser Haus, die alle Mitarbeiter einhalten. Wertschätzendes und respektvolles Verhalten stehen im Vordergrund. Nur so kann es uns gelingen, ein vertrauensvolles Verhältnis zu den Kindern aufzubauen.
 Wir sind uns der Verantwortung für das Wohl der Kinder unserer Kindertagesstätte bewusst. Das Wohl des Kindes steht immer im Mittelpunkt, unsere Kindertagesstätte ist ein sicherer und verlässlicher Ort für unsere Kinder.

Wir sind verpflichtet Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung aufmerksam wahrzunehmen und unter Einbeziehung einer sog. erfahrenen Fachkraft das Gefährdungsrisiko einzuschätzen. Dabei achten wir auf einen professionellen Umgang in allen Situationen, die wir im pädagogischen Alltag wahrnehmen. Es ist unser Ziel auch in Krisensituationen gemeinsam mit den Eltern zusammenzuarbeiten und eine Beratung und Familienunterstützung in Anspruch zu nehmen. Eine Vereinbarung zur Umsetzung des Schutzauftrages ist mit der Stadt Würzburg, Fachbereich Jugend & Famile als Aufsichtsbehörde getroffen.

Der Träger verpflichtet alle Mitarbeitrinnen, den im Gesetz geregelten Schutzauftrag und unser eigenes Schutzkonzept in der Einrichtung wahrzunehmen. Der Datenschutz ist jederzeit gewährleistet. Wir sind für eine gesunde Entwicklung unserer Kinder verantwortlich. 

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Unser sexualpädagogisches Konzept

Kindliche Sexualität begegnet uns immer wieder im Kindergartenalltag, z. B. Fragen der Kinder, Rollenspiele, Körpererkundungen, kindliches Zärtlichkeitsbedürfnis...

Unsere Aufgabe ist es, die Kinder in ihrer individuellen Entwicklung zu begleiten und vor sexuellen Übergriffen zu bewahren. Deshalb ist die Sexualerziehung auch ein wesentlicher Bestandteil unserer Arbeit. Die Vermittlung des eigenen Körpergefühls, die Achtung der kindlichen Bedürfnisse, tragen zur Vorbeugung sexueller Übergriffe bei. Nur wenn ein Kind seinen Körper, seine Gefühle und seine Grenzen kennt, ist es in der Lage sich bei Grenzverletzungen seinen Bezugspersonen anzuvertrauen. Wir ermutigen die Kinder zu äußern was ihnen Spaß macht, zu sagen, was ihnen nicht gefällt. Die Gefühle und Bedürfnisse der Kinder werden von uns jederzeit geachtet und respektiert.
Die Kinder benötigen Begleitung und Hilfestellung der pädagogischen Fachkräfte bei ihrer Persönlichkeitsentwicklung. Sie sollen Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen entwickeln, eine positive Grundeinstellung zum eigenen Körper und zum eigenen Geschlecht bekommen. Wir sind das Vorbild für die Kinder, wir ermutigen, stärken, sensibilisieren und fördern die uns anvertrauten Kinder:

  • eigene Grenzen zu erkennen
  • fremde Grenzen zu respektieren
  • "Nein sagen" lernen
  • körperliche Selbstbestimmung für ein gutes Körpergefühl
  • Gefühle äußern
  • unbefangener Umgang mit der kindlichen Sexualität

Unsere Beziehung und unser Vertrauen zu den Kindern entscheidet, ob sich die Kinder wohlfühlen und uns anvertrauen. Jedes Kind, dass eine Frage stellen kann, ist auch alt genug eine ehrliche Anwort zu bekommen.

Wir arbeiten mit Beratungsstellen, dem Jugendamt und dem Caritasverband eng zusammen. In unserer Einrichung sind wir professionelle Vertrauenspersonen, die jederzeit bei Fragen, Hilfestellung geben und beratend tätig werden. Alle Mitarbeiterinnen sind in Fortbildungen geschult und zeigen ihre wertschätzende Grundhaltung.

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